SUP Steinlechner-Cup am Ammersee:
   Toller Saisonauftakt der KILLERFISH German SUP Trophy bei idealem Wetter

   69 Teilnehmer aus acht Nationen, dazu kamen noch elf Kinder beim Starboards Kids Race,
   perfektes Paddelwetter und eine Event-Location, prallvoll mit den ausstellenden Pool-Partnern
   Fanatic, JP-Australia, Starboard und SUPSKIN –  besser hätten sich Dominik Entzminger und
   Christoph Hagenmeyer vom Veranstalter Steinlechner Bootswerft das erste Saisonrennen im
   Süden nicht wünschen können.

   Auch Kristaps Salens, mit dem Auto aus dem 1700 Kilometer entfernten Lettland angereist und
   am Ende auf Rang 32 platziert, zeigte ein breites Grinsen im Gesicht: „Die weite Reise hat sich
   gelohnt, eine super Veranstaltung, ich komm wieder mal zur Trophy.“

   Exakt 10000 Meter betrug die Strecke des Long Distance, das gleich mit einem spektakulären
   Start vor dem vollbesetzten Zuschauer-Sprungturm im Uttinger Strandbad begann. Keilförmig
   schoss der dichte Pulk der SUP-Racer auf die erste Wendemarke zu, mit fairen Manövern wurden
   die langen 14’0’’er um die Boje gesteuert und schon zog sich das Feld der 69 Teilnehmer,
   darunter elf Damen, wie an der Perlenschnur zur weit entfernten Tonne zwei, ehe es zurück
   Richtung Start ging. Auf drei Runden hatte Racedirector Alois Mühlegger den Kurs angesetzt, nach
   knapp 20 Minuten ging das Führungsduo mit Peter Weidert und Peter Bartl (beide JP-Australia) auf
   Runde zwei. Die Reihenfolge änderte sich erst im dritten Umlauf, als der Österreicher Bartl aus
   dem Draft ausscherte, die Initiative ergriff und die Führung übernahm. Mit einem taktischen
   Manöver, kurz vor dem Ziel und vor der letzten Boje, bremste der Routinier den Angriff von
   Weidert aus und sicherte sich Sieg und Preisgeld.
   Einsam dahinter hatte sich Stephan Stiefenhöfer (Mistral) von den restlichen Verfolgern abgesetzt
   und konkurrenzlos Rang drei belegt.

   Das Feld der Damen wurde, nachdem die Deutsche Meisterin Sonja Duschek kurzfristig wegen
   Krankheit absagen musste, souverän von der „Grand Old Lady“ Carol Scheunemann beherrscht,
   die vor ihrer Teamkollegin Erna Stangl (beide JP-Australia) und der Österreicherin Geli Kientzl einlief.
   Einige Aufregung gab es im Damenfeld nach der Siegerehrung, nachdem eine Teilnehmerin für sich
   den fünften Platz reklamierte, den auch der Moderator beim Zieleinlauf ausgerufen haben soll.
   Sowohl in der korrekten Einlaufliste als auch durch nachträglich recherchierte Foto- und Videoauf-
   nahmen bestätigte sich aber Rang fünf eindeutig für Mario Rappl (Mistral).

   Richtig zur Sache ging’s auch bei beiden Starboard Kids Race in den Altersklassen U10 und U14,
   wo sich auf den gestellten Astro Junior 10’6’’ richtig „gebattelt“ wurde. Laura Duschek (Siegerin U10)
   und Max Gertenbach (Erster bei U14) standen nach dem Sprint ganz oben auf dem Siegertreppchen
   und wurden mit netten Sachpreisen (z.B. Paddel) und Urkunden belohnt.

   Für die ganz Großen gab’s neben Sachpreisen und  Sonderpreisen auch diesmal fettes Preisgeld,
   Veranstalter Steinlechner hatte es auf 1000 Euro aufgestockt, was auch durch einige zusätzliche
   Sponsoren zustande kam. Einen dicken Preis zog Glückspilz Gianmatteo Cau aus der Lostrommel,
   der bei der Teilnehmer-Verlosung einen Neopren-Gutschein von „Zhik“ über 500 Euro abstaubte.

   KILLERFISH-Marketing-Mann Alex Kirsch zeigte sich durch engagiertes Paddeln (guter Mittelplatz)
   nicht nur über sein eigenes sportliches Auftreten zufrieden, sondern war vor allem auch durch die
   hohe Teilnehmerzahl beeindruckt. Groß war diesmal auch das Interesse diverser Firmenmanager,
   so wurden Karin und Craig Gertenbach (Fanatic), Manni Rassweiler und Flo Salcher (Pryde Group/
   JP-Australia), Mistral-Designer Ernstfried Prade, Wolfgang Leeb (SUPSKIN-Boss, paddelte sich mit
   super Leistung auf Rang 14) gesehen und sogar Red Paddle-Importeur Marcus Schörling „spionierte“,
   was sich denn so bei der Konkurrenz tut. Viel tut sich 2014, der Wettbewerb wird durch die Konzen-
   tration auf eine Wertung (bis 14’0’’) deutlich spannender. Bei den Paddlern, bei den Marken. 

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